Kerstin Serz

Blickfang

27/10 - 30/11/2023

In Kerstin Serz’ Kunstwerken finden sich menschliche Figuren, Tiere und Pflanzen, die sie in ungewöhnliche Beziehungen zueinander setzt. Diese Auswahl basiert meist auf persönlichen Erfahrungen, Erlebnissen, Interessen oder aktuellen Beobachtungen. Ähnlich wie bei einer Collage fügt sie die einzelnen Teile auf der Leinwand mittels der Malerei zu einem Gesamtbild zusammen. Die leuchtenden Farben der Blumen, Pflanzen und Tierwelt spiegeln die Vorstellung einer innigen Symbiose wider, die von verschiedenen Düften, Geräuschen, Bewegungen, beeindruckender Vitalität, aber auch von Versenkung, Sehnsüchten und Wünschen erfüllt ist.

Eingebettet in einen surrealen Raum wirken die Bilder von Kerstin Serz trotz ihrer oberflächlichen Schönheit manchmal irritierend, verstörend oder sogar komisch und kitschig. Es ist das Wechselspiel von Kraft und Verletzlichkeit, Vertrauen und Angst, Macht und Ohnmacht – diese ambivalenten Momente -, die den Betrachter dazu bringen, seine eigenen Projektionen zu reflektieren, sobald er in diese Bildwelten blickt.

Kerstin Serz

Kerstin Serz, ging 1991 nach ihrem Abitur in Amberg in der Oberpfalz, direkt nach Berlin, mit dem Wunsch Bildende Kunst zu studieren. Von 1993 – 1999 studierte sie an der Hochschule der Künste Berlin und erhielt von Prof. Leiko Ikemura im Jahr 2000 den Meisterschülertitel. Von 2006 bis 2008 bekam sie ein Atelierstipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft und parallel dazu ein Stipendium der Dorothea-Konwiarz-Stiftung (2006-2007).

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